Praxis
Wie aus einem Denk- und Arbeitsrahmen eine konkrete Arbeit an Entscheidungsgrundlagen wird, zeigt sich in der Praxis.
Arbeitsgebiet
Klärung von Entscheidungsgrundlagen unter Unsicherheit.
Unser Gegenstand ist nicht die Unsicherheit selbst, sondern der Umgang mit den Grundlagen einer Entscheidung unter unsicheren Bedingungen.
Anlässe
- Eine Entscheidung steht an, aber wesentliche Annahmen sind ungeprüft.
- Eine Entscheidung ist bereits getroffen, doch ihre Voraussetzungen werden unterschiedlich beurteilt.
- Mehrere Ziele gelten gleichzeitig als vorrangig, obwohl sie miteinander in Konflikt stehen.
- Die Umsetzung soll beginnen, während noch unklar ist, worüber tatsächlich Einigkeit besteht.
Arbeitsweise
Die gemeinsame Arbeit folgt vier miteinander verbundenen Modulen: Wahrnehmung, Klärung, Sicherung und Reflexion.
Ausgangspunkt ist eine konkrete Entscheidungssituation. Im Verlauf der Arbeit werden Wahrnehmungen, Annahmen, Bewertungen und Erwartungen unterschieden und in Landkarten festgehalten.
Die Methode gibt keine Entscheidung vor. Sie dient dazu, deren Grundlagen nachvollziehbar zu machen.
Zeitlicher Rahmen
Die erste Arbeitsphase beginnt mit einem Erstgespräch und der anschließenden Erstellung und Besprechung einer ersten Landkarte. Darauf folgt eine dreitägige Eigenzeit. Sie gibt beiden Seiten Gelegenheit, unabhängig voneinander zu prüfen, ob sie die Zusammenarbeit fortsetzen möchten. Erst nach einer beiderseitigen Zustimmung werden ein Angebot und ein Klärungsauftrag ausgearbeitet.
Die folgende Zeitschiene zeigt den zeitlichen Rahmen dieser ersten Arbeitsphase und den möglichen Übergang in eine weitere Zusammenarbeit.
Praxisbeispiel
Ein kurzer Einblick in die Arbeit mit der Wort-Fee Wort-Fee Methode®.