Zur Arbeit & Person

Sprache ist für mich mehr als ein Werkzeug – sie ist ein Resonanzraum.


In ihr zeigen sich Denken, Wahrnehmung und Entscheidung.

Über viele Jahre hinweg habe ich in zwei Feldern gearbeitet, die sich gegenseitig befruchten:
im Schreiben – und in der Begleitung von Menschen in Situationen des Wandels.

Aus dieser Arbeit ist der Ansatz Sprache als Kompass entstanden.
Er dient der Orientierung dort, wo Sprache Wirklichkeit formt – und Entscheidungen unter Druck entstehen.
Nicht als Methode im technischen Sinn, sondern als Denk- und Arbeitsweise.

Das Schreiben gehört untrennbar dazu.
Literarische Texte und analytische Arbeit sind für mich keine Gegensätze, sondern zwei Wege mit einem gemeinsamen Anliegen:

Klarheit schaffen, wo Unsicherheit wirkt.

Unter dem Namen Wort-Fee entstehen Texte, die diesem Anliegen eine eigene Form geben – erzählerisch, frei und manchmal widerständig.
Sie sind Teil derselben Arbeit wie die analytische Präzision von Sprache als Kompass.